Tipps & Tricks

Baby Badewannen aussuchen und das Baby richtig baden – Tipps und Tricks

Wir möchten Ihnen gerne einige nützliche Tipps und Ratschläge mit auf den Weg geben und erklären, von welchen Kriterien Sie sich bei der Suche nach einer Baby-Badewanne leiten lassen müssen und wie das Baby-Bad am besten zu organisieren ist. Auch wenn viele von diesen Tipps Ihnen bekannt vorkommen, lohnt sich die Lektüre trotzdem – denn vielleicht treffen Sie auf ein oder anderes spannende Detail und lernen etwas dazu. Die Ratschläge stammen aus unserer Erfahrung als Eltern und aus dem reichen Erfahrungsschatz von unseren Freunden und der weltweiten Internet-Community.

 

Badeeimer, Badewanne & Co. – auswählen und kaufen

Das Baby-Bad will zelebriert und zum Ritual erhoben werden. Dieser Satz mag zwar für junge Eltern etwas seltsam klingen, doch ein Baby liebt kleine Feste und einen geregelten Tagesablauf. Es sind richtige Höhepunkte des Tages, auf die sich das Kleine freut und die das Kind zusammen mit seinen Eltern genießt. Zu einem Bad-Fest gehört natürlich eine sichere und bequeme Badewanne. So finden Sie diese:

  • Die Badewanne und das sämtliche Zubehör müssen zertifiziert und technisch geprüft sein. Daher: Nur bei seriösen Anbietern kaufen.
  • Der hohe Preis ist nicht immer mit der Top-Qualität gleich zu setzen. Auch günstige Angebote können überzeugen.
  • Für einen neugeborenen Säugling eignen sich ein Badeeimer, eine kompakte Bade-Wickel-Kombi oder eine Badewanne mit Gestell am besten.
  • Für größere Kinder, die gerne in einem vollen Bad länger planschen möchten, sind eine schlichte Badewanne ohne Gestell oder ein großzügiges Faltbad eine gute Lösung.
  • Ein integrierter Stöpsel und Ablaufschlauch, den Sie dazu kaufen können, helfen Ihnen beim Entleeren der Badewanne.
  • Ein Faltbad oder eine Bad-Wickel-Kombination sind extra platzsparende Lösungen.
  • Für Wohnungen ohne eine Badewanne gibt es bequeme Faltbäder vom Typ BiBaBad.
  • Aufblasbare Pools oder Badewannen sind eine tolle Idee für einen Garten-Badespaß und sind auch im Urlaub unersetzlich.

 

Baby-Baden will gelernt werden

Bereits einige Wochen nach der Geburt kommt das Baby zum ersten mal in Kontakt mit Wasser. Damit das Kleine sich beim Baden in seinem Element fühlt, ist vonseiten der Eltern zunächst einmal Vorsicht geboten. Das Baby muss lernen, sein Bad zu lieben und die Eltern können das Kind dabei liebevoll unterstützen und ihm das Wasser „schmackhaft machen“. Mit diesen kleinen Tricks gelingt das Baby-Bad:

  • Nicht zu warm, nicht zu kalt. Die optimale Wassertemperatur beträgt ca. 35-37°C. Nur bei der Behandlung der Drei-Monatskoliken sind 38°C erlaubt. Die Temperatur ist mit einem Thermometer und nicht mit der Hand zu messen. Ein-zwei Grade zu wenig – und das Baby kann sich erkälten. Ein paar Grade zu viel – es droht Verbrennungsgefahr. Lieber auf Nummer sicher gehen.
  • Nicht zu kurz, nicht zu lang. In den ersten Lebensmonaten reichen 10-15 Minuten, später kann das Kind länger im Bad bleiben. Wichtig: Das Wasser im Badeeimer bleibt länger warm, im Bad kühlt sich das Wasser schnell aus. Am Markt sind heute sogar Baby-Badewannen zu finden, die eine Zeitlang für konstante Wassertemperaturen sorgen.
  • Wasser nachfüllen – gewusst wie: Ist das Wasser zu kalt geworden, das Kind hat aber noch Spaß am Baden, dürfen Sie gerne warmes Wasser nachfüllen. Aber – Nie heißes Wasser nachfüllen, auch nicht vorsichtig, gar nicht!
  • Sicherheit schaffen: Das Baby muss, solange es noch nicht selbstständig sitzen kann, während der gesamten Bade-Prozedur von Ihnen festgehalten werden. Wie? Einen Arm hinten um die Schultern legen, den Oberarm des Babys mit der Hand festhalten. Bitte nicht zu fest, aber auch nie loslassen! Bei einem Kleinkind, das einmal ausgerutscht und untergetaucht war, setzt der Schreck tief und kann zur jahrelangen Aquaphobie (Wasserangst) führen. Aus diesem Grund vermeiden Sie am liebsten, dass das Wasser dem Kind übers Gesicht läuft, einige Babys werden sogar panisch dabei.
  • Badezusatz in Maßen. In den ersten Wochen baden Sie am liebsten ganz ohne Badezusatz, später gerne auch mit einem sanften Zusatz. Dieser soll seifenfrei frei und so wenig wie möglich schäumen, denn schluckt das Baby den Schaum, der so bunt funkelt, drohen ihm Magenverstimmungen.
  • Für das Bad und danach alles parat haben. Bereiten Sie alles – Waschlappen, Spielzeug, Badezusatz, Windeln, Anziehsachen usw. – im Voraus vor, denn Sie dürfen das Baby weder während dem Baden, noch auf dem Wickeltisch auf keinen Fall unbeaufsichtigt lassen!
  • Vom Kopf bis Fuß gepflegt. Hygienisch, praktisch, sinnvoll – Sie beginnen mit dem Waschen beim Köpfchen und arbeiten sich nach unten zum Bauch und Windelbereich durch.
  • Bad-Spielen. Damit das Baby sein Bad liebt, widmen Sie einige Minuten einem vergnüglichen Spiel mit Ihrem Kind. Keine Unmengen an Spielzeug, sondern ein bisschen spritzen, kitzeln und lachen – und schon wird ein Bad zum einmaligen Erlebnis.
  • Kuschelweich bedeutet liebevoll. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die den Badespaß verderben, z.B. ein „kratziger“ Waschlappen. Die Haut der Babys ist empfindlich, daher verwenden Sie bitte nur kinderfreundliche Textilien.
  • Badewanne sauber halten. Ja, das gehört auch dazu – die Badewanne muss nach jedem Bad gründlich gereinigt werden, aber am liebsten nicht mit herkömmlichen Reinigungsmitteln. Einfach heißes Wasser und Schwamm drüber – und schon kann die Badewanne bis zum nächsten Baby-Bad eingeräumt werden.

Wir hoffen, das diese kurzen Tipps und Tricks Ihnen und Ihrem Kleinen helfen, das Baden von Anfang an als ein fröhliches Fest zu feiern und jeden Augenblick dabei zu genießen.